IV. INTERNATIONALE SCHÜLERFIRMENMESSE im fez

Am Dienstag & Mittwoch, den 10. und 11. November 2009 - ist es wieder mal so weit gewesen!
Schülerfirmen aus ganz Deutschland, und sogar mit internationalen Gästen, präsentieren ihre Ideen und Projekte.

Noch nie war die Beteiligung so hoch wie dieses Mal!

Zusätzlich zu den teilnehmenden Firmen haben am Mittwoch 80 Schulen mit rund 750 Schülern die Messe besucht!
Die Workshops waren bestens ausgelastet und kamen super an.
Dazu die Ausbildungsbörse am Mittwoch, Prämierungen, es wurde Gelernt, sich ausgetauscht,
und Umsätze wurden auch gemacht ~ die Messe hat gebrummt!

Auf dieser Seite haben wir Impressionen und Begegnungen zur Messe gesammelt. Ein Kaleidoskop in kurzen Texten, Bildern und Videos, recht spontan, locker, lebendig. Genau wie sich die Messe angefühlt hat :-)

Mit vielem wieder zu entdecken, und garantiert mit ein paar spannenden Dingen die ihr im Trubel so nicht mitbekommen habt. Also alles auf einmal : eine schöne Erinnerung, was zum Lernen, und Links zum weiter verfolgen! Viel Spaß dabei!

Und jetzt geht's los!

Sooo sah das ganze aus:


Wir hatten eine ganze Menge interessanter Aussteller die über diverse Themen informierten - nicht nur interessant sondern total freundlich. Kompliment und Daaanke Schööön! So viel Spaß, Austausch und Miteinander sollte man viel öfters haben!

Also, die Austeller : Initiative Traditionelles Handwerk, JOB Werkstatt Mädchen, Berufliche Bildungzentrum Treptow-Köpenick des CJD Berlin, TeenKom- Blitzjob für Teenager, Global Entrepreneurship Week Hoschule Wismar (ECEBE), Ashoka Jugendinitiative Berlin,  OSZ Wirtschaft- und Sozialversicherung, itw Institut für Aus- und Weiterbildung gGmbH, Trainingszentrum Wedding, Ausbildungbrücke Diakonie,  Informationstechnik Internationale Schule Berlin, Plan Z – Zukunft mit Plan : Schule - Studium – Karriere, Best Sabel Bildungszentrum, Centre Français, Planspiele, Agentur für Arbeit Berlin Mitte, und den HUB Berlin. Über all diese gibt es mehr interessantes zu erfahren und natürlich Links zu ihren Webseiten - auf der offiziellen Homepage @ www.schuelerfirmenmesse-berlin.de/aussteller.htm

Außerdem - am Dienstag : die Schülerfirmen-Förderprogramme ! Achievers International, ASIG Berlin - Netzwerk Berliner Schülerfirmen, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) Wege finden - gestärkt erwachsen werden, DKJS Berlin, Regionale Arbeitsstelle für Ausländerfragen (RAA Berlin), DKJS Brandenburg, Junior-Schüler als Manager - Ein Programm des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, (IW Köln),  Landesinitiative SCHUELERFIRMEN-MV GSA - Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH, OIKOS Eine Welt. Einmalig wertvoll! Unbedingt Kontakt aufnehmen - und ihr kriegt praktische Ideen, Unterstützung und Kontakte für Möglichkeiten die einem einfach nicht einfallen. Die komplette Liste mit allen Kontaktadressen @ www.schuelerfirmenmesse-berlin.de/veranstalter.htm


Jetzt aber endlich zu den Stars !

Zoomen wir mal in die Teilnehmer. Hier sind ein paar Schnappschüsse von Schülerfirmen. Es waren viel, viel mehr, aber die findet ihr in euren eigenen Fotosammlungen ;-) Hier passen nur ein paar hin. Und zwar bestimmt ein paar bekannte Gesichter!


Ein Kameraflug durch die Halle. Bunte Vielfalt,
aufwändig präsentiert , und dazu gleich noch ...

nützliche Produkte! Kennt ihr das wenn man versucht ein Teelich in einem tiefen Behälter anzuzünden? Entweder es geht beim Reinplumpsen aus ioder man evrbrennt sich die FInger, oder die Lampe. Oder beides. Jetzt nicht mehr! Hier ist die Lösung!

Elegancia


Mönchguter Strandkasperle


Café Mahlzeit

Georg Mendheim Analytic Labor S-GmgH

KikeMA

Löbe´s Foto Factory

TOS S-GmbH

So, weitere Filme bitte im eigenen Kopf ablaufen lassen. Ihr habt's ja selbst gesehen. Deshalb machen wir gleich weiter mit den Highlights der Messe. Erst einmal ...


*Das Highlight am Mittwoch*

Die Feierliche Zertifizierung und Prämierung.

Alle waren super, und hätte einer gefehlt wär's nicht dasselbe gewesen. Aaaber sowas muss immer mit dabei sein. Ihr erinnert euch bestimmt an die Preisträger. Hier nochmal bild- und bühnenreif.




Platz 1 (schoolfashion)

Platz 2 (Aqua Energies)

Platz 3 (Artee UF Umea, Sweden)

Platz 1 (FiToWe)

Platz 2 (Futterinsel Holzwerkstatt)

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BBB waren übrigens nicht nur dir freundlichsten, sondern sie haben an den zwei Messetagen auch 300 ihrer Freundschaftsbänder verkauft, die sie in Zusammenarbeit mit Kindern in Uganda herstellen und alle Gewinne dorthin fließen lassen. 300! Wow!


Platz 3 (Deko & Design)

und ~ die freundlichste Gruppe


(BB mini business aus Ballymoney, Nordirland)




Überhaupt - die Bühne!
Da war noch was. Und zwar schon am Dienstag!

Da hatten wir besonderen Besuch - nämlich vom European Business Campus.

5 Schülerfirmen aus Deutschland, Nordirland, Schweden, Polen und der Slowakei haben sich vom 9.-13. November damit befasst ihren Firmen einen 'Upgrade' zu verpassen - nämlich komplett und ganzheitlich nachhaltig zu werden. Das heißt eine ganze Menge, wir wir noch erleben werden.
Das Programm des Campus war ein Feuerwerk in jeder Beziehung. Von den Inhalten, Teamern, Methoden, Aktionen, Ergebnissen, persönlichen Erlebnissen und Schlussworten, wie ... diese Woche hat ihnen die Augen über probleme in der Welt geöffnet, den Willen aktiv und dringend selbst Teil der Lösung zu werden, über die Power der jungen Generation, einmalige Inspiration, die Entdeckung ihrer Talente und persönlicher Mission im Leben, und ~ "the best week in my life". Wer mehr darüber erfahren möchte findet ganz unten den Link zur Campus-Dokumentation. Ganz genau : das lohnt sich!
So - und welche waren denn das überhaupt? Die mit den Interviews! Jetzt weiß jeder Bescheid, oder? Hier sind sie erstmal im Film, und erzählen von ihren bisherigen Firmen.


Die nordirische Gruppe


Die deutsche Gruppe

Komplett nachhaltig, mit super Firmenkultur und immer voll auf der Welle der Zeit. Na, das ist eine ganze Menge - und plötzlich auch für uns auf der Messe! Denn unverhofft sahen wir uns einem Schwarm von 50 Interviewern gegenüber - die meisten auch noch auf Englisch! Aber das war halb so schlimm. Als erstes kam nämlich die Regel "unsere Fehler zu feiern". Und dann haben wir's auch easy hingekriegt ;-)

Die Fragen waren dann schon speziell :

- How do you make your product more meaningful?
Wie macht ihr euer Produkt so sinnvoll wie möglich (angesichts der Herausforderungen unserer Zeit : Umwelt, Klima, Wohlbefinden, ökologischer Fußabdruck, Kultur) ?

- Why do you enjoy working in your company?
Was macht das Arbeiten in Eurer Firma angenehm ?

- How do you advertise your sustainable product?
Wie macht ihr euer Produkt bekannt (innovative Kommunikationsformen) ?

- How do you make your product fair?
Wie macht ihr Euer Produkt fair (ökologisch und sozial sauber) ?

- How do you learn?
Wie lernt ihr (wie bleibt ihr alle als Mitglieder der Firma auf dem neuesten Stand der Innovation) ?

Frage : Wie lernt ihr?

Frage : Wie macht ihr euer Produkt so sinnvoll wie möglich?

Ja, hm, also, insgesamt gesehen, berühren die da Themen die sinnvoll klingen aber sie so richtig ausführlich zu beantworten war nicht auf Anhieb einfach. Da kann man sich ja ein paar interessante zusätzliche Gedanken machen...

Und dafür - hatten wir die Workshops!

Die kamen super an und wie die aussahen wisst ihr ja selbst. Zum Beispiel so:



Was bleibt zu sagen ?

Nix eigentlich. Und darum ist jetzt Schluss.

Das waren einfach zwei klasse Tage !

Uns bleibt noch eins - Viel Glück & Erfolg mit Euren Firmen, Allem Anderen im Leben, Danke dass ihr da wart und Euch mit uns geteilt habt, und -

Bis Zum Nächsten Mal!


P.S. Ach, eins wär doch noch :

Eine ähnliche Meinung hatten die Teilnehmer vom European Business Campus über ihre FÜNF Tage!


Hoppla!

"My views have changed very dramatically in every aspect.
I now feel that i must do something to make the world change, make it a better place to live in.

On the business side I now look to evaluate what we do, does it have a purpose?
This for me has made a huge difference, especially when I was involved
in the topic 'Meaningful Product'.
I now look at everything around me to see its true meaning, or does it even have one."

"The leaders were truly great people as were you.
You truly can educate people about all of this and change their way of thinking."

"For me the best thing was the inspiration shown by you and the teamers.
Also that it has learned me that life has no limits, it can be as extreme as you want it to be.
I now have the feeling that the sky is no longer the limit."

"I now feel I am more confident to stand up for my beliefs
and to be able to stand up in front of people and say it".

"You CAN make a difference we are the true decision makers.
We choose what we do about this world."

"This was a great experience and I would encourage everyone to take part
and see how we can make a difference in the world."

What's next in your life?
"To make my own lifestyle more sustainable."

Was DIE wohl so erlebt haben?

Ja, wer neugierig geworden ist, dem bauen wir mal eine Brücke dorthin. Und zwar mit diesen Links zum Campus und zur DOKUMENTATION als Online-Tagebuch mit youtube channel usw Da gibt's allerhand zu stöbern, schauen, surfen, Lernen, Erkennen und sogar zum Anwenden! So Richtig!

Viel Spaß dabei!

Grußwort des Schirmherrn

Harald Wolf, Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

ich freue mich, Sie zur IV. Internationalen Schülerfirmenmesse in Berlin begrüßen zu können. Es ist eine gute Wahl, sich hier zu treffen, denn kaum eine andere Stadt in Deutschland erlebt einen so starken und lang währenden Gründungsboom wie Berlin.

Schon seit mehr als fünf Jahren werden hier jährlich fast 40.000 neue Unternehmen angemeldet. Und mit diesen Neugründungen kommen immer auch neue Ideen auf den Markt. Innovative Produkte, aber auch neue Verfahren, neue Vertriebswege oder ein neues Design stärken die Berliner Wirtschaft im internationalen Wettbewerb.

Wie man eine neue Idee findet, sie entwickelt, umsetzt und dann Interessenten dafür findet, das können Schülerinnen und Schüler sehr gut in einem eigenen Unternehmen lernen. Ich freue mich deshalb, dass das FEZ nun schon zum vierten Mal seine Türen öffnet, damit sich Schülerinnen und Schüler treffen können, um ihre Geschäftsideen vorzustellen, Kontakte zu knüpfen oder in einem der begleitenden Seminare ihr Wissen über Schülerfirmen zu vertiefen. Dabei wird übrigens eine Grundregel aus der Schule außer Kraft gesetzt: Hier ist abgucken erlaubt! Es ist sogar ganz ausdrücklich auch ein Ziel dieser Messe, den Schülerinnen und Schülern, die vielleicht noch kein Unternehmen in ihrer Schule gegründet haben, zu zeigen, welche Möglichkeiten es gibt und wie ein solches Unternehmen mit Spaß und Erfolg geführt werden kann.

Nicht alle Schülerinnen und Schüler, die sich auf dieser Messe treffen, werden nach dem Abschluss der Schule ein Unternehmen gründen. Aber alle werden um wichtige Erfahrungen reicher sein. Sie werden Kreativität, Organisationstalent und Teamgeist trainiert haben. Und sie werden gelernt haben, wie viel Spaß es machen kann, die eigenen Ideen umzusetzen. Diesen „Unternehmergeist“ zu fördern, ist eine wichtige Aufgabe der Wirtschafts- und der Schulpolitik. Deshalb unterstütze ich die IV. Internationale Schülerfirmenmesse gern und wünsche allen Beteiligten viel Erfolg.

Harald Wolf
Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin

www.berlin.de/sen/wirtschaft/struktur/wolf.html
www.harald-wolf.net

Allgemeine Informationen

Wieviel Phantasie, Erfindergeist und ökologisches Bewusstsein in ihnen steckt, zeigen Schülerinnen und Schüler am 10. und 11. November auf der 4. Internationalen Schülerfirmenmesse im FEZ-Berlin.

Etwa 80 Schülerfirmen aus dem In- und Ausland nehmen daran teil. Ihre Geschäftsideen reichen von regionalen Newsportalen, der Pausenversorgung, Druck- und Fahrradwerkstatt, dem Skiverleih, Schwarzlichttheater oder Import von Kaffee aus fairem Handel bis zur Wiederverwertung von Magneten aus alten Kühlschränken.

„Diesen ‚Unternehmergeist‘ zu fördern, ist eine wichtige Aufgabe der Wirtschafts- und der Schulpolitik“, schreibt Berlins Senator für Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, Harald Wolf, in einem Grußwort. Um ihre Schülerfirma gut zu präsentieren, entwerfen die Schüler/innen Plakate und Druckvorlagen, schneiden Filme, backen Muffins oder stellen Dekoartikel her. Agnes und Rosanna aus der nordschwedischen Stadt Umeå sind erst seit zwei Monaten „Geschäftsfrauen“. Die 17 und 18 Jahre alten Schülerinnen entwerfen witzige Motive für Tragetaschen und T-Shirts aus ökologischen Materialien. Beide freuen sich auf ihre erste Reise nach Berlin. Auf der Messe wollen sie sich mit Gleichgesinnten austauschen, für ihre Schule und ihre Heimatstadt werben und Workshops über Sponsoring, Marketing oder Buchführung besuchen.

Am 11. November ist die Schülerfirmenmesse auch für interessierte Besucher/innen geöffnet. Wer Lust hat, eine eigene Schülerfirma zu gründen, kann sich ausführlich informieren und inspirieren lassen.

Programm:
Dienstag, 10.11., 10-13 Uhr nicht öffentlich,
Fachmesse, Bildungsmesse und Wirtschaftsbörse
Schülerfirmen stellen sich vor und treten in den geschäftlichen Austausch mit anderen Schülerfirmen
Workshops, Veranstaltungen und Präsentationen

Mittwoch, 11.11., 10-13 Uhr Besuchertag
Offener Messebetrieb

Workshop-Angebote

Pro Person 1€ - geschenkt!

Das haben sich viele gedacht, super besucht und super viel gelernt! Nochmal Danke an die Workshopleiter!!!

Präsentation nach außen (sicheres Auftreten...) / Praktische Aspekte der Gesprächs- und Verhandlungsführung
Referentin: Kati Wolfgramm, Projektkoordinatorin, Gründerbüro Hochschule Wismar

Sponsoring – Ein Weg zur Mittelbeschaffung für Schülerfirmen
Referenten: Hans-Conrad Walter, Agentur causales

Teamprozesse gestalten & Feedback geben
Referent: Simon Ulvund, Social Pioneer

Buchführung und Steuern bei Schülerfirmen
Referent: Geiger Unternehmensberatung

Erfahrungsbericht zur Arbeit der Schülerfirma
Referent: Wolfgang Scarruppe, Schülerfirma BANANE,
BSZ Torgau

Entwicklung gestalten: Warum eigentlich selbständig? Kann man Unternehmer lernen?
Referent: Dirk Schlagowsky, GSA Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH

Interkulturelle Praxis: Konflikte vermeiden und bewältigen... (Konflikttraining)
Referentin: Virginia Hetze, Sozialwissenschaftlerin
aus Zimbabwe

Denken an die Zukunft: Was haben die Eisbären, die Wälder, die Bananen mit meiner Schülerfirma zu tun (Nachhaltigkeit)?
Referent: Robin Stock, FairBindung e.V. Referent für Globales Lernen und Solidarische Ökonomie

Besser werben mit Fotografie
Referent: Andreas Naurath, Fotograf und Kommunikationswirt

Basics: Marketing
Referent: Christoph Jahn, DKJS, Projektleiter YOUNG BIZ

Dokumentation
erstellt mit jugendlichen TeilnehmerInnen
Ein PDF zum Aushang als Info-Wandzeitung im Schulgang gibt es hier zum Download.